Wenn ich auf das letzte Jahr zurückblicke, sehe ich auf ein sehr aufregendes erstes Blog-Jahr zurück! Im Mai 2025 habe ich den Schritt gewagt und meinen ersten Blogartikel veröffentlicht. Um genau zu sein am 13. Mai 2025.
Im letzten Jahr sind 57 neue Blogartikel entstanden und mein Blog ist mittlerweile auf 66 veröffentlichte Artikel gewachsen. In 2025 habe ich insgesamt 58.330 Wörter geschrieben und durfte 877 Besucher auf meiner Website begrüßen. Die Zahlen mögen auf den ersten Blick klein wirken, doch sie sind seit dem Start kontinuierlich gestiegen.
In diesem Artikel möchte ich mit dir meine Erfahrungen, Erfolge und wichtigsten Lektionen aus meinem ersten Blog-Jahr teilen. Vielleicht inspiriert dich das, selbst mit dem Bloggen zu beginnen oder dranzubleiben, wenn du bereits bloggst!
Mein Blog-Rückblick auf 2025
Meine 3 am häufigsten geklickten Blogartikel 2025
Manche Artikel verschwinden still und leise im Archiv des Blogs, andere, von denen man es am wenigsten erwartete hatte, entwickeln plötzlich ein Eigenleben. Genau diese Überraschungen machen das Bloggen für mich so spannend. Hier sind meine Top 3 Blogartikel aus 2025:
- Kurrent und Sütterlin: Was ist der Unterschied? Dieser Artikel hat eindeutig einen Nerv getroffen. Viele Menschen, die sich mit Familienforschung beschäftigen, stehen vor der Herausforderung, alte Schriften zu entziffern. Die Frage nach dem Unterschied zwischen Kurrent und Sütterlin wird offensichtlich häufig gesucht und ich freue mich, dass ich hier Klarheit schaffen konnte.
- 100 Fragen, die du deinen Großeltern stellen solltest, bevor es zu spät ist Ein emotionales Thema, das vielen am Herzen liegt. Diese Fragensammlung hilft dabei, wertvolle Familiengeschichten zu bewahren und die Verbindung zu unseren Wurzeln zu stärken. Die hohe Klickzahl zeigt mir, dass doch viele Menschen den Wunsch haben, mehr über ihre Vorfahren zu erfahren.
- So erstellst du deinen Stammbaum: Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Der perfekte Einstieg für Genealogie-Anfänger! Diese praktische Anleitung bietet einen klaren Fahrplan und nimmt die Scheu vor dem ersten Schritt in die Familienforschung.

Meine 3 längsten Blogartikel aus 2025
- Mein Jahresrückblick 2025 (2.931 Wörter) Der umfangreichste Artikel des Jahres! Hier habe ich das gesamte Jahr Revue passieren lassen mit allen Höhen, Tiefen, Erkenntnissen und Entwicklungen. Ein persönlicher Blick zurück, der auch für meine Leser inspirierend sein sollte.
- So erstellst du deinen Stammbaum (2.742 Wörter) Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung durfte ausführlich sein, denn Familienforschung verdient eine gründliche Einführung. Von den ersten Schritten bis zu fortgeschrittenen Techniken. In diesem Artikel habe ich versucht, wirklich alles Wichtige mit einzubauen.
- Ahnenforschungs-Glossar (2.375 Wörter)
Ein Nachschlagewerk, das Zeit brauchte! Fachbegriffe zu sammeln, verständlich zu erklären und dabei vollständig zu sein, war eine Herausforderung, die sich gelohnt hat. Dieser Artikel ist zu einer wertvollen Ressource für Anfänger und Fortgeschrittene geworden.
Meine 3 wichtigsten Blogartikel 2025
Nicht immer sind die am häufigsten geklickten Artikel auch die persönlich bedeutsamsten. Diese drei Blogartikel haben für mich eine besondere Bedeutung:
- Was ist der Mutterstamm und warum du dich damit beschäftigen solltest Der Mutterstamm – die direkte weibliche Linie von Mutter zu Großmutter zu Urgroßmutter – wird in der traditionellen Ahnenforschung oft übersehen. Mit diesem Artikel wollte ich zeigen, wie kraftvoll es sein kann, sich mit der matrilinearen Linie zu beschäftigen. Die Resonanz hat mich sehr berührt.
- Zurück ist dein Weg vorwärts – Die Geschichte hinter meinem Claim Es war ein Artikel, bei dem ich vor dem Veröffentlichen große Content-Angst hatte. „Zurück ist dein Weg vorwärts“ ist mehr als ein Claim. Der Satz steht für meine Überzeugung, dass wir in unserer Vergangenheit und unseren Wurzeln Antworten für unsere Zukunft finden.
- Rosanthea – Die Ahnweberin-Methode Mit diesem Artikel habe ich etwas gewagt: Ich habe meine eigene Methode vorgestellt, die Familienforschung, Ahnenheilung und ganzheitliches Bewusstsein miteinander verwebt. Die Ahnweberin-Methode ist das Herzstück meiner Arbeit, und dieser Artikel markiert den Beginn einer neuen Entwicklung in meinem Blog. Er zeigt, wofür ich wirklich stehe und was mich von reiner Genealogie unterscheidet.
Meine Blog-Erfolge 2025
Wenn ich auf mein erstes Blog-Jahr zurückblicke, überraschen mich vor allem die „weichen“ Erfolge, die ich nicht unbedingt erwartet hatte:
Wachsende Besucherzahlen: Seit Mai sind meine Besucherzahlen kontinuierlich gestiegen. Es ist motivierend zu sehen, dass immer mehr Menschen meinen Blog finden.
Klarheit über meine Zielgruppe: Durch das regelmäßige Schreiben habe ich eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Ich kann und möchte die Themen Ernährung, Achtsamkeit, Ahnenheilung und Familienforschung nicht trennen. Für mich gehört das alles zusammen, und mein Blog spiegelt genau diese ganzheitliche Perspektive wieder. Diese Klarheit hat mir geholfen, authentischer zu schreiben und meine einzigartige Stimme zu finden.
Technik ist kein Hexenwerk: Ich war anfangs skeptisch, ob ich einen Blog ohne großes Technik-Knowhow aufsetzen könnte. Die Realität? Es war viel einfacher als erwartet! Der Blog steht, funktioniert und sieht einigermaßen gut aus. Und das ganz ohne Informatikstudium.
Zeit ist da – wenn man sie sich nimmt: Ich bin mit der festen Überzeugung gestartet, dass ich unmöglich Zeit für wöchentliche Blogartikel haben würde. Doch siehe da: Ich hatte nicht nur Zeit, manchmal habe ich sogar mehrere Artikel pro Woche veröffentlicht. Das zeigt mir, dass wir oft mehr schaffen können, als wir uns zutrauen wenn uns etwas wirklich wichtig ist.

Meine 5 wichtigsten Blog-Lektionen 2026 für Genealogie-Blogger
Aus meinem ersten Blog-Jahr nehme ich wertvolle Lektionen mit, die ich gerne mit anderen (angehenden) Bloggern teilen möchte:
Lektion 1: Besucherzahlen gehen runter, dafür steigt die Klarheit!
Nicht jeder Artikel wird viral gehen und das ist völlig in Ordnung. Manchmal sinken die Klickzahlen, aber genau in diesen Momenten gewinne ich an Klarheit über mein Thema und meine Botschaft. Traffic-Schwankungen sind normal und gehören zum Bloggen dazu. Was zählt, ist die inhaltliche Tiefe und Authentizität deiner Artikel, nicht die täglichen Statistiken.
Lektion 2: KI ist gut. Eigene Kreativität ist besser!
KI-Tools können wunderbare Helfer sein für Recherche, Strukturierung oder erste Entwürfe. Aber die echte Magie entsteht, wenn deine eigene Stimme, deine persönlichen Erfahrungen und deine Kreativität durchscheinen. Leser spüren den Unterschied zwischen generischen Texten und authentischen Inhalten.
Lektion 3: Dranbleiben ist DER Erfolgsfaktor beim Bloggen!
Die Zahlen im ersten Jahr steigen langsam und das ist absolut okay. Bloggen ist ein Marathon, kein Sprint. Kontinuität schlägt Perfektion. Wer regelmäßig veröffentlicht und nicht aufgibt, wird langfristig Erfolg haben. Die Besucherzahlen kommen mit der Zeit, wenn du deinen Lesern beständig Mehrwert bietest.
Lektion 4: Qualität vor Quantität
Blogartikel dürfen Zeit brauchen. Es ist besser, einen durchdachten, hilfreichen Artikel zu schreiben, der wirklich Mehrwert bietet, als drei oberflächliche Posts rauszuhauen, nur um Reichweite zu erhalten. Investiere die Zeit in gründliche Recherche, ansprechende Formulierungen und nützliche Inhalte. Deine Leser werden es dir danken.
Lektion 5: Alle zwei Wochen veröffentlichen ist völlig in Ordnung
Der Druck, wöchentlich oder sogar mehrmals pro Woche zu veröffentlichen, kann erdrückend sein. Die Wahrheit? Ein 14-Tage-Rhythmus funktioniert wunderbar! Er gibt dir genug Zeit für Qualität, verhindert Burnout und hält trotzdem die Kontinuität aufrecht. Finde deinen eigenen Rhythmus, der zu deinem Leben passt. Authentizität ist wichtiger als ein straffer Zeitplan.
Fazit
Mein erstes Blog-Jahr war eine Reise voller Überraschungen, Lernerfahrungen und schöner Momente. Von 0 auf 57 Artikel, von Null auf 877 Besucher. Auch wenn die Zahlen klein erscheinen mögen, für mich bedeuten sie den Beginn von etwas Wichtigem. Ich habe gelernt, dass Bloggen nicht nur ein Werkzeug für Sichtbarkeit ist, sondern auch ein Prozess der Selbstfindung.
Wenn du mit dem Gedanken spielst, selbst einen Blog zu starten: Tu es! Die technischen Hürden sind niedriger als gedacht, und die persönlichen Erkenntnisse sind unbezahlbar. Und wenn du bereits bloggst: Bleib dran! Auch langsam wachsenden Zahlen sind ein Zeichen, dass du auf dem richtigen Weg bist.
Ich freue mich auf ein weiteres Jahr voller Geschichten, Erkenntnisse und Verbindungen.
ÜBER MICH: Seit über 20 Jahren erforsche ich meine Familiengeschichte. Was als einfache Neugier begann, ist zu einer Leidenschaft geworden, die mich bis heute begleitet. Auf meinem Blog möchte ich dir zeigen, wie du mit einfachen Werkzeugen selbst auf die Reise zu deinen Wurzeln gehen kannst.
Mehr über mich erfährst du hier.